Vietnam || Mekong Delta || Leben auf den Flüssen des Mekong


Hallo Mekong Delta! Zwei ereignisreiche und spannende Tage erwarteten uns, die wir in bester Erinnerung behalten haben. Das Mekong Delta im südlichen Vietnam ist ein riesiges Labyrinth aus Flüssen, Sümpfen und Inseln mit schwimmenden Märkten, Khmer-Pagoden, Reisfeldern und kleinen Dörfern. Die Boote sind das mit Abstand wichtigste Transportmittel der Menschen am Mekong. Es gibt unzählige Touren für Touristen in diese Region und sie beginnen oft im nahegelegenen Ho Chi Minh-Stadt (dem ehemaligen Saigon) oder in Cần Thơ, einer sehr geschäftigen Stadt im Herzen des Mekong Deltas. Wir haben uns für die AUTHENTIC MEKONG 2 DAYS Tour bei Eco Tour Cần Thơ entschieden. Auf dem Programm standen neben der obligatorischen Bootsfahrt auf dem Mekong auch der Besuch bei verschiedenen Handwerksbetrieben, lokales Essen, die Übernachtung im Homestay, eine Fahrrad Tour und der Besuch auf dem schwimmenden Markt von Cai Rang. Die gesamte Tour war grandios organisiert und wirklich nur für uns zwei! Unser Guide Danny holte uns zusammen mit einem Fahrer direkt am Homestay ab und hat uns von Anfang an mit seiner entspannten und aufgeweckten Art begeistert. Er ist in der Region geboren und aufgewachsen. Schon auf der Fahrt nach Cai Be haben wir von ihm viel von der Landschaft und den Menschen und der Lebensart im Mekong Delta erfahren. Er trägt einen großen Anteil daran, dass unseren Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde und wir so viel mitgenommen haben. Falls ihr selbst das Mekong Delta besuchen wollt, dann nehmt euch auf jeden Fall zwei oder drei Tage Zeit dafür! Es erwarten euch so viele Eindrücke und tolle Momente, die Natur will genauso erlebt werden wie das Essen und ihr könnt zur Ruhe kommen.

In Cai Be angekommen, erwartete uns bereits unser eigenes Boot, inklusive einer lässigen Hängematte zum Ausruhen, mit dem wir von Insel zu Insel gefahren wurden. Wenn ihr ein Boot besteigt, dann lohnt sich ein genauer Blick auf den Bug. Alle Boote im Mekong Delta haben ihre eigenen Augen, damit sie sehen können. Es soll zudem Schaden oder Unfälle abwenden, beim Erkennen von Krokodile helfen und den Besitzer beschützen, der sein Boot wie eine Geliebte behandelt. Wenn der Besitzer stirbt oder das Boot verkauft werden soll, dann werden die Augen durch eine neue Bemalung geschlossen bis sich ein neuer Besitzer findet, der diese wieder öffnet.

Landwirtschaft und Produktion

Zu unserer Tour gehörten auch Besuche bei verschiedenen Farmern und Produktionen von lokalen Spezialitäten. Vom Erdnussriegel über Reispapier bis hin zu Reisnudeln und Hängematten oder Kakao bzw. Schokolade durften wir bei der Produktion genau hinschauen und probieren. Dany erklärte uns alle Handgriffe ganz genau und ging den Arbeitern vor Ort auch gerne zur Hand. Wir empfanden es als sehr angenehm, mit ihm die jeweiligen Produktionen zu besichtigen. Erfreulicherweise blieben wir von jeder Art von Verkaufsversuchen verschont und konnten in unserem Tempo die Fertigkeiten bewundern. Wir besuchten eine kleine Insel, auf der die Einheimischen sich mit dem Bauen von Hängematten aus Bananenblatt ihr Geld verdienen und wir durften eine alte Dame kennenlernen, die seit ihrem 11ten Lebensjahr Wände- und Deckenteile aus Bananenblatt herstellt. Mittlerweile war die Dame weit über 80 Jahre alt. Beeindruckend!

Sprachlos machte uns auch der Besuch einer Familie, die Reisnudeln und Reispapier herstellen. Jedes Reispapier für die beliebten Frühlings- oder Sommerrollen wird per Hand gebacken und in der Sonne zum trocknen ausgelegt. Durch die Trocknung auf den Matten erhalten die Reispapierblätter ihre typische Prägung. Wir hielten diese in der Tat für ein maschinelle Erscheinung und staunten nicht schlecht, als wir eine besseren belehrt wurden. Es braucht enormes Geschickt und eine geübte Hand, um die Reispapierblätter herzustellen. Die Reisnudeln werden für den besonderen Augenschmaus auch gerne bunt eingefärbt.

Für die frittierten Sommerrollen, die ganz typisch für Vietnam sind und sooooo lecker, durften wir unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Dame zeigte es uns und dann durften wir es ihr gleich tun. Der Teig wird ganz easy peasy in eine Konservendoste gefüllt, an derem Boden sich Löcher befinden. Aus diesen Löchern läuft natürlich der Teig heraus. Die Kunst besteht jetzt darin, mit schnellen und kreisenden Bewegungen den Teig gleichmäßig in den Wok zu geben. Das Ganze muss natürlich schnell gehen und dennoch gleichmäßig sein, damit die Füllung später nicht herauskommt! Sieht leichter aus, als es dann in der Tat ist, macht aber richtig Spaß und wir haben tatsächlich das eine oder andere brauchbare Resultat erzielt. Auf jeden Fall hatten wir großen Spaß!

Im Mekong wird auch Kakao angebaut und geerntet. Viele Jahre lang hatte der Kakao für die Vietnamesen kaum Grund zur Beachtung und Schokolade war kein Begriff. Erst mit dem steigenden Export in den Westen hat sich dies geändert. Wir durften an einer Führung teilnehmen und der Kakao Bauer erzählte uns lebhaft, wie die Produktion von statten ging und zeigte uns detailliert alle erforderlichen Schritte, um von der Ernte des Kakao vom Baum zur Schokolade als Endprodukt zu gelangen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Geschmack, der Eisschokolade, die wir probieren durften. Reiner Kakao mit Wasser verdünnt und so schmackhaft! Auch hier habe ich eine sehr geniale Tatsache aufgeschnappt. Zweimal am Tag prüft der Kakao Bauer die Börse und die Preise für Kakao. Wenn er ein gutes Geschäft machen könnte, dann geht er auf seine Kunden zu und versucht, eben diese umzusetzen und einen guten Preis für seinen Kakao zu erzielen. Seine Lagerbestände sind so aufgebaut, dass er im umgekehrten Fall aber auch nicht zum Verkaufen gezwungen ist, wenn die Preise niedrig sind und somit seine Kunden wiederum bei ihm ein gutes Geschäft machen wollen und er niedrigere Einkünfte erzielt. Am Ende gibt das Internet ihm als Bauern das wichtige Handwerkszeug, um mit seinen Kunden auf Augenhöhe zu verhandeln. Bei diesen Kunden handelt es sich nämlich um namhafte Großkonzerne, die sicherlich in der Vergangenheit von der Unwissenheit über Preis, Nachfrage und Börsenkurs profitiert haben.

Neben den Besuchen von Familien Betrieben wurden auch für unser leibliches Wohl gesorgt. Einen kleinen Lunch gab es bei der Vorführung von traditionellen Tänzen und Musik. Ein Gang zur Toilette mit Schlangen inklusive. Das war ein Erlebnis, der besonderen Art! Das Mittagessen verlief dagegen um einiges leckerer und entspannter. Zum Mittagessen waren wir bei einer lokalen Familie und uns erwartete ein reich gedeckter Tisch mit traditionellen Speisen, die meist nur zu besonderen Festen gereicht werden. Wir durften Sommerrollen und Catfish mit verschiedenen Beilagen kosten. Der Fisch wurde uns auf einer Art Halterung serviert. Das hat mit Aberglauben zu tun. Wenn ein Fisch auf dem Teller liegt, dann darf man ihn nicht mehr wenden. Dies würde sonst Unglück bringen. Natürlich durfte Reis und allerlei grünes Gemüse, für das wir zum Teil schlicht keine Übersetzung kennen serviert. Nach fast zwei Wochen in Vietnam konnten wir auch die Frühlingsrollen mit den Stäbchen gekonnt füllen. Alles war unglaublich lecker, frisch und so armoatisch!

Die Wasserhyazinthen treiben auf dem Mekong und werden von den Menschen auf viele Arten verwendet. Sie bieten zum Beispiel einen guten und natürlichen Schutz für das Ufer gegen die Gezeiten und werden dort kultiviert. Aber auch Körbe und allerlei Hilfsmittel für Haus und Küche werden aus den getrockneten Wasserhyazinthen produziert.

Das Mekong Delta ist eine besonders fruchtbar Region und es reiht sich eine Farm an die nächste. Neben Reis und Gemüse werden auch Früchte angebaut. Manche Sorten sind für uns Europäer noch unbekannt und so freute ich mich über jede mir bekannte Frucht, die ich hier gefühlt nur zu pflücken brauche. Egal ob Kokosnuss, Ananas, Mango, Wassermelone, Jackfrucht, Mandarinen oder Kakao und Durian, alles ist hier zu finden und direkt reif vom Baum, Strauch oder Feld unfassbar lecker! Natürlich stellt die Landwirtschaft und der Verkauf auf den berühmten schwimmenden Märkten für die Menschen in der Region den Lebensunterhalt dar.

Frisch von der Palme auf die Hand, das beste Kokoswasser! In unserem Homestay habe ich direkt eine frisch geerntete Kokosnuss zur Begrüßung erhalten. Mit den geübten Schlägen einer Machete wird die jung Kokosnuss zum trinken geöffnet. Verdammt lecker! Noch ein kleiner Fun Fact: Die Farmer ernten die Kokosnüsse nicht selbst. Die Ernte ist die Aufgabe der Käufer. Kommt ein solcher Käufer an eine Farm, dann besteigt er selbst die Palme und erntet die junge Kokosnuss zum trinken. Kommt keiner, dann fallen die Kokosnüsse natürlich irgendwann von alleine von der Palme ab und werden dann sogar zu einem höheren Preis als alte Kokosnuss verkauft.

Übernachten im Homestay

Herzlich Willkommen in unserem Homestay! Was ihr hier sehen könnt, das sind Wohnzimmer und Küche. Wir wurden herzlich von der Familie und ihren sechs Hunden aufgenommen. Am Abend gesellte sich auch noch die Frau von Danny zu uns und wir hatten einen unterhaltsamen Abend. Übernachtet haben wir in einem kleinen Zimmer, direkt gegenüber von einem der Fischteiche. Die Dusche lag etwas Abseits. Es war schon ein kleines Abenteuer mit unzähligen Insekten und Tausendfüßlern zu duschen. Eine ganz wichtige Rolle wurde den Hunden zu Teil. Wenn wir uns auf der Farm bewegten, dann war immer ein Hund in unserer Nähe. In der Nacht schliefen die Hunde vor den Zimmertüren und im Wohnbereich. Wenn wir also in der Nacht zur Toilette mussten, dann hatten wir ganz automatisch immer einen Hund zur Begleitung an unserer Seite. Da es im Mekong Delta zahlreiche Schlangen gibt, waren die Hunde zu unserer Sicherheit immer zur Stelle und verscheuchten jede Schlange. Die zahllosten Geckos wiederum sollten die Kakerlaken fressen. Hat bis auf ein sehr großes Exemplar in unserem Schlafraum sicherlich auch bestens geklappt. Dieser Ausnahme habe ich mich persönlich gewidmet. Kakerlaken können echt verdammt groß sein!

Unser Abendessen im Homestay war ein Gedicht! Den Fisch für unser Essen hatte ich wenige Stunden zuvor sogar selbst auf ihrer Fischfarm geangelt. Der Schwiegerpapa von Danny und ich, wir waren ein gutes Anglerteam! Verständigung ging nur mit Händen und Füßen aber wir haben sehr erfolgreich zusammen gearbeitet. Mein Anglerglück war groß und er hat nicht schlecht gestaunt, wie schnell ich neuen Köder brauchte, nachdem ein Fisch nach dem anderen angebissen hat. Danny und mein Mann hatten weniger Glück aber nicht weniger zu lachen. Die Schwiegermutter von Danny hat uns dann zum Abendessen ein typisches Familienessen gezaubert und es hat sich wirklich ein wenig wie Zuhause in der Fremde angefühlt. Wir saßen wie alte Freunde der Familie am Tisch und ließen den Abend ausklingen. Der Schwiegerpapa rauchte anschließend noch mit meinem Mann in der Hängematte eine Zigarette und ich schließ mit den Geräuschen einer vietnamesischen Telenovela ein. Am nächsten Morgen mussten wir sehr früh raus aus den Federn! Der schwimmende Markt von von Cai Rang erwartete uns im Sonnenaufgang.

Der schwimmende Markt von Cai Rang

Die schwimmenden Märkte sind ein besonderes Erlebnis im Mekong Delta. Früh muss man auf den Beinen sein und kommt aus dem Staunen kaum heraus. Mit unserem lokalen Guide Danny durften wir ganz privat zwischen dem Treiben der Händler auf dem schwimmenden Markt von von Cai Rang leckeres Bánh mì und die wohl beste Reisnudelsuppe essen. Die großen Boote sind Großhändler aus dem Mekong Delta, die so lange auf dem Markt bleiben, bis alles verkauft ist. Kleinere Händler kaufen Kiloweise ein und bringen die Waren dann zu Menschen und Supermärkten in den umliegenden Dörfern. Welche Waren auf einem Boot zum Verkauf angeboten werden, das ist am Bootsmast zu erkennen. Dort werden die Obst- und Gemüsesorten weit sichtbar aufgehängt. Leider verlieren die schwimmenden Märkte durch den Straßenbau und die Logistik über LKWs immer mehr an Bedeutung. Diese Tatsache ist traurig, da es eine ganz besondere Stimmung ist, im Sonnenaufgang das geschäftige Treiben zu erleben und mitten drin zu sein, in diesem besonderen Lebensstil im Mekong Delta. Ganze Familien leben auf den Booten und den Märkten, Kinder spielen an Deck, es wird Wäsche gewaschen, mit dem Nachbarn geredet und mit Kunden verhandelt. Einfach überall gibt es etwas zu sehen und es ein geschäftiges Leben auf dem Wasser.

Zum Frühstück durften wir uns ein einem Bánh mì erfreuen. An dieses vietnamesische Sandwich haben wir schon ein wenig unser Herz verloren. Wer bestellen möchte, der muss der Dame laut zurufen. Dann nähert sie sich mit ihrem kleine Boot mit der so typischen Bánh mì Station (oder Küche?) und macht sich mit einem Haken am eigenen Boot fest. In Windeseile wird die Bestellung mit den Stäbchen zubereitet, übergeben, bezahlt und wieder abgedockt. Schnell weiter zum nächsten Kunden! Bisher kannten wir Bánh mì natürlich schon von zahlreichen Straßenverkäufern, die es an jeder Ecke anbieten. Dann ein kleines Boot mir Bánh mì auf dem Mekong zu erleben, das war schon ein besonderer Knaller! Verdammt lecker war es natürlich auch noch!

Die wohl beste Reisnudelsuppe der Welt! Das kleine Boot wird wahrlich umringt von hungrigen Kunden und im Sekundentakt verlassen die gefüllten Schüsseln das Boot. Danny bestellte lautstark unsere Suppe, die uns dann über drei Boote hinweg überreicht wurde. Wenn mich jemand gefragt hätte, was wohl das dümmste Gericht ist, dass man auf einen kleinen Holzboot essen kann? Ich hätte wohl Suppe geantwortet. Immerhin saßen wir in einem kleinen Boot, umringt von anderen Booten und mit leichtem Wellengang. Auf den Knien dann eine Suppe zu balancieren, die Augen überall zu haben und in meinem Fall noch die Kamera zu bedienen, das war so früh am Morgen schon eine Herausforderung. Eine, die sich jedoch enorm gelohnt hat! Die Reisnudeln und die Brühe waren unfassbar gut und zurecht gab es einen solchen Ansturm von hungrigen Kunden!

Unterwegs im Mekong Delta

Nach dem Besuch auf den schwimmenden Markt von Cai Rang unternahmen wir eine Fahrradtour an einem kleineren Seitenarm des Mekong entlang. Wir führen durch kleine Dörfer, tauchten in den Dschungel ein und konnten das Leben am Ufer des Mekong abseits der Städte und Touristen Orte entdecken. Wir besuchten einen uralten Baum, den die Menschen aufsuchen, um zu beten und lernten etwas über die filigranen Fischernetze und welche Rolle der Mekong im Leben der Menschen spielt. Das Leben ist einfach aber dennoch nicht grade leicht. Es wird durch viel Arbeit geprägt, dem Rhythmus der Landwirtschaft und dennoch hatten wir den Eindruck, dass die Menschen glücklich und dankbar sind. Wir konnten einen Blick in die kleinen Ortschaften und das tägliche Leben erhaschen und wurden überall freudig begrüßt.

Auf dem Boot durch die unzähligen Kanäle und kleinen Nebenflüsse zutreiben, das bringt wahrlich Ruhe in den Kopf. Einen der schwimmenden Märkte erleben, Einheimische zu treffen, die Fahrradtour und eine Nacht bei der Familie von Danny gaben uns unter anderem einen schönen Einblick in das Leben der Menschen am Mekong. Unsere Tour war grandios organisiert und wir haben uns unglaublich wohl gefühlt. Danny hat uns informativ durch die Tour geführt und jede Frage geduldig beantwortet. Wir haben ihn und seine Familie genauso wie das Mekong Delta ins Herz geschlossen. Ich bin sogar davon überzeugt, dass es die entspannte und liebenswürdige Art von Danny war, die uns das Mekong Delta so authentisch näher gebracht hat. Neben der wundervoller Natur habe ich das Gefühl, auch das Leben, die Menschen und das Treiben am Mekong kennengelernt zu haben und bin sehr dankbar für die Gastfreundschaft.

Hiermit endet unsere Vietnam Reise auch auf dem Blog. Lange habe ich diesen Moment vor mir hergeschoben. Vietnam hat uns gepackt! Die Menschen, das Land, das Essen und das Lebensgefühl, einfach das gesamte Packet! Wir möchten unbedingt wiederkommen und die atemberaubende Natur noch ausgiebiger erkunden. Danke, dass ihr mir auf meiner Reise gefolgt seid! Alle Beiträge habe ich euch noch einmal hier verlinkt:

Folgt mir auf unserer Reise durch Vietnam:

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