„Fünf Fragen am Fünften“ im November – gooseberry pictures

Mein Geburtstagsmonat hat begonnen und das Jahr neigt sich spürbar dem Ende zu. Bald werden die Freunde auf einen Glühwein und nicht mehr zum Kaffee getroffen. Die Tage sind deutlich kürzer und der Serienarathon dafür umso länger. Am Abend wird Suppe gekocht und eine Käseplatte genascht. Der Herbst ist da und bald wird er dem Winter mit eiskalten Temperaturen platz machen. Ich freue mich darüber, dass jetzt etwas Ruhe einkehrt und wir viel Zeit zu Hause verbringen. Für euch beantworte ich heute die #fünffragenamfünften für den November von luzia pimpinella.

1. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Manchmal über die Internetauftritte von Tageszeitungen, Google News, Facebook und Instagram. Eine Tageszeitung habe ich nicht abonniert. Abends lassen wir aber auch mal die Tagesschau oder ein ähnliches Nachrichtenformat laufen. Gute Newsticker sind für mein Mann und mein Chef. Beide lesen regelmäßig Nachrichten und informieren mich dann gerne darüber, wie die letzte Wahl ausgegangen ist oder wer gerade ein großes Tennismatch spielt. Praktisch! Es gibt aber auch Tage, an denen ich mich nicht mit dem Tagesgeschehen auseinander setzte. Daher bin ich nicht immer auf dem Laufenden. Viele Zusammenhänge, besonders in der Politik, sind für mich ein Buch mit sieben Siegeln und ich bin nur oberflächlich auf dem laufenden. Wenn mich ein Thema interessiert, dann steige ich tiefer ein und lese mir dann online Blogs und Artikel dazu durch.

2. Auf welche 2 Dinge kannst du nicht verzichten?

Das ist echt eine hart Frage! Ich möchte nie auf Pabschd und Essen verzichten. Wenn es um materielle Dinge geht, dann würde ich mir für ein Handy oder meine Zahnbürste entscheiden. Die restlichen materiellen Dinge wären ersetzbar bzw. ich könnte darauf verzichten, auch wenn es mir unfassbar schwer fällt. Ich hoffe sehr, dass ich mich nie auf dieses zwei Dinge beschränken muss und immer alles bei mir haben kann, was ich ehrlich brauche. Minimalismus hin oder her, ich brauche mehr als zwei Dinge für mein Wohlbefinden. Diese Frage ist echt fies!

3. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Selbstredend finde ich meine Talente alle sehr nützlich! Nutzlos finde ich jedoch mein Talent, mich künstlich über Themen aufregen, hineinsteigern und einen Streit vom Zaun brechen. Wäre ich von Beruf Schauspieler, dann wäre dieses Talent sicherlich sehr hilfreich aber sonst bringt es mir keinen Mehrwert, außer schlechte Laune. Das Hineinsteigern ist zum Beispiel auch ein Grund, wieso ich wenig Zeitung lese. Ich kann vieles von den schlechten Dingen, die in der Welt passieren, nicht verändern. Das macht mich genauso fertig wie die schlimmen Dinge, die leider passieren. Zum Spaß und gerade um die Ironie bei manchen Dingen zu verdeutlichen, dafür finde ich Hineinsteigern wiederum praktisch. Sich künstlich aufregen zu können, dass ist ein Talent, was keiner braucht, das lustig sein kann aber auch negative Auswirkungen hat. Zugegeben, ich kann das schon ziemlich gut und es führt gerne anschließend zu Lachern bei Freunden und Kollegen. Ich könnte auf dieses Talent dennoch verzichten um mein Gleichgewicht nicht aufs Spiel zu setzten.

4. Sprichst du manchmal mit Gegenständen?

Immer! Meine Avocado Pflanze begrüße ich, sobald ich aus einem Urlaub zurück komme. Manche Gegenstände beschimpfe ich, wenn sie nicht funktionieren. Besonders mit meinem Auto spreche ich regelmäßig und rede ihm gut zu, wenn mal wieder eine Warnlampe angeht. Irgendwo habe ich sogar gelesen, dass es für einen Menschen gesund ist zu reden, auch wenn er alleine ist. Dennoch befriedigt es das Bedürfnis der Kommunikation. Ich spreche also regelmäßig mit den Gegenständen in meiner Umgebung, aber gebe ihn keine eigenen Namen, das finde ich verrückt!

5. Welchen Akzent findest du charmant?

Akzente und Dialekte haben alle einen großen Platz in meinem Ohr. Ich liebe es einfach, jemandem zu lauschen, der mit Akzent spricht. Den französischen Akzent finde ich super gut! Egal ob es eine wunderschöne Frau ist, die einen Schank aus ihrem Leben zum besten gibt oder den Postboten anmeckert bis hin zum älteren Herren, der Kinderbücher vorliest. Es liegt wahrscheinlich an der Nähe zu Frankreich und das wir schon immer auch mit Franzosen in Kontakt waren. Der Akzent begleitet mich schon eine Weile in meinem Leben und ich höre super gerne zu, wenn Franzosen Deutsch sprechen. Die einfachsten Worte bekommen einen ganz besonderen Klang! Niemand kann so schön mit Akzent schimpfen oder Komplimente machen, wie ein Franzose.

Solltet ihr wieder Lust haben dabei zu sein, dann schreibt doch gerne einen Beitrag und verlinkt diesen unter #fünffragenamfünften im November von luzia pimpinella

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