Karma’s a bitch! – Streetstyle mit Bomberjacke

Ich versuche mein Leben so zu führen, dass ich jeden Menschen annehme wie er ist und auf jeden offen und freundlich zugehe. Natürlich klappt das nicht immer und auch ich begegne Menschen, die in meinem Herzen keinen Platz finden werden. Dennoch ist es meine feste Überzeugung, dass jeder sein Leben ausrichten darf, wie er es möchte, solange er damit niemanden verletzt. Unter „verletzten“ verstehe ich, dass man anderen nicht mit Absicht weh tut aber dennoch unbeirrt seinen Weg geht und auch mal die Meinungen von andren gänzlich ignoriert. Fremdgehen, Mobbing oder üble Nachrede fällt für mich ganz klar ins Abseits aber niemand soll sich vorschreiben lassen, wenn er liebt, welche Kleidung er trägt oder welche Musik er hört. Leben und Leben lassen hat für mich immer eine höhere Bedeutung als Auge um Auge und Zahn um Zahn.

Bomberjacke – Vero Moda || Sweater und Jeans – H&M || Converse Cucks

Ich habe schon früh in meinem Leben gelernt, dass Menschen immer einen Nerv haben, an dem sie verletzlich sind. Mir ist es auch schon passiert, dass ich einen solchen Nerv ohne Absicht erwischt und einem Menschen damit zu nahe getreten bin. In solchen Fällen habe ich auch gar nicht gezögert sondern mich entschuldigt. Es würde mir auch nicht einfallen, eine andere Person einfach nur anzufeinden und anzugehen weil mir ihre Nase nicht passt. Lieber gehe ich ihr aus dem Weg oder bin gänzlich neutral in meinem Verhalten. Also nicht übermäßig freundlich aber auch nicht fies. Vielleicht habe ich hier eine deutlich feineres Gespür als andere Menschen da ich in meiner Jugend echt fiese Momente durchmachen musste. Mobbing ist kein Trend des Internets sondern fand auch schon früher statt und wird auch wohl nie verschwinden. Wer nicht mithalten kann oder einfach anders ist, der wird gerne ausgegrenzt und angegriffen. Ich habe das lange miterlebt und der Ausweg kam erst durch einen neuen Freundeskreis. Ich weiß also, wie es sich anfühlt.

Selbstbewusstsein wächst leider nicht am Baum und so kostete es mich viel Kraft, den Blick der Mobber auf mich nicht zu meinem eigenen werden zu lassen. Schnell fängt man an, das Negative zu glauben und sich selbst auch noch fertig zu machen. Glaubt mir, es war ein harter Kampf! Erst mit den richtigen Menschen in meinem Leben und einem Freundeskreis, in dem Respekt und Vertrauen herrschten, konnte ich mich befreien und anfangen, mein Selbstbewusstsein zu entwickeln. Ich bin nach wie vor so glücklich und dankbar, dass diese Menschen einfach da waren und auch wenn sich unsere Wege nach der Schulzeit durch Job, Familie und Umzügen getrennt haben, so denke ich noch oft an sie und freue mich, wenn wir uns über den Weg laufen. Mit meiner Erfahrung im Gepäck bin ich dann meinen Weg gegangen und versucht mich nie wieder unterkriegen zu lassen. Meiner Meinung nach schlägt das Karma irgendwann zurück! Vielleicht sogar doppelt und dreifach. Ich glaube ganz fest daran, dass die guten aber auch die schlechten Dinge und die Art, wie wir andere Menschen behandeln, irgendwann auf uns selbst zurück fallen werden.

Wer viel Liebe verteilt und für jeden ein offenes Ohr hat, der wird mit einem Umfeld belohnt, auch wenn es nur eine Person ist, das dies nicht zur zu schätzen weiß sondern zurück gibt. Umgekehrt werden Menschen, die mit Dreck auf andere werfen, irgendwann die Rechnung dafür bekommen und erkennen, dass die Probleme meistens nur bis zur eigenen Nasenspitze reichen. Oft ist es doch eine eigene Unsicherheit oder schlichter Neid, der Leute dazu veranlasst jemanden anzugreifen. Mein Leben muss ja super spannend sein, wenn du dir so das Maul darüber zerreist anstatt dein eigenes zu Leben! Ich würde mich nicht als religiösen Mensch bezeichnen aber ich bin dem einfachen Glauben an das Gute im Menschen, einem fairen und liberalen Umgang und dem Glauben an das Karma verbunden. Mit dieser Einstellung bin ich bisher gut gefahren und habe in den letzten Jahren auch immer wieder so viel Positives in meinem direkten Umfeld erlebt. Seien es die überragenden Geburtstagstoren von Constanze oder Karin über wundervolle Stunden mit Nadine, Annkathrin und Annabell bis hin zu meinem JGA mit meinen Mädels, die mir einen wunderschönen Tag ermöglich haben. Unangefochten Pabschd, bester Freund und Ehemann.

Unser Hochzeitstag hat mir die ganzen Liebe, die uns umgibt, wiedereinmal auf sehr beeindruckend Weise gezeigt. Unsere Familien und unser Freundeskreis umfasst so viele Menschen, die mein Herz immer wieder erfreuen und ich bin dankbar dafür, sie in meinem Leben zu haben. Bisher hat mich das Karma sehr belohnt und das bestärkt mich, dass ich den richtigen Weg gewählt habe! Mir ist es so verdammt wichtig, das ich mich jeden Tag im Spiegel anschauen kann und dabei mich selbst erkenne. Negativen Meinungen sollen mich niemals mehr so beeinflussen, wie es früher leider der Fall war. In solchen Momenten ist mein Mann mir aber eine große Hilfe, da ich mit ihm einfach über echt alles reden kann. Jeder Mensch ist anders und jeder findet in anderen Dingen seine Bestimmung, sein Glück und seine Erfüllung. Wir sollten diese Unterschiede feiern und unseren Horizont lieber erweitern lassen. Man entdeckt viele spannende Dinge, wenn man sich nicht über Menschen stellt sondern ihnen in die Augen blickt.

Karma’s a bitch and I’m Batman!

 

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