Hamburg im Sommer

Mit wie viel Lob kann diese Stadt noch überschüttet werden? Immer eine Reise wert! Als Mama beim gemeinsamen Sushi Essen davon geschwärmt hat, wie toll Sie es immer findet, dass mein Freund und ich so tolle Reisen unternehmen und Sie so gerne mal nach Berlin oder Hamburg will, habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Der Freund verzichtet auch mal ein paar Tage auf mich und Mama konnte ich eine ganz große Freude machen. Auf meine Bitte hin schickte Sie mir dann auch ihrer Travel Bucket List und wir planten einen Aufenthalt von Mittwoch bis Samstag. Sau gut! Du hast bis Freitags eigentlich nirgendwo Schlagen oder Touristen, die kommen erst am Wochenende. Hotel haben wir uns direkt neben dem Bahnhof ausgesucht. Zimmer war ok, Frühstück sehr langweilig und auch ansonsten war es nichts besonderes. Es Lage keine 2 Minuten vom Bahnhof weg, daher zentrale Anlaufstelle an alle U- und S-Bahnen. Die Erkundungstour ging auch gleich los. Nachdem wir uns um 7 Uhr in Kalsruhe in den Zug gesetzt haben, waren wir um halb 12 in Hamburg. Herrliches Wetter! Etwas Sonne, ein paar Wolken, Nieselregen ab und an und immer etwas Wind in den Haaren. Was sind wir nicht alles gelaufen? Wieder viel zu viel und dennoch nicht genug. Ich liebe es eine Stadt zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Natürlich hatte ich unter Bloggerfreunden ein paar Tipps gesammelt und so ergänzte ich Mamas Liste geschickt mit Restaurants und Abstechern ins Schanzenviertel. Ich war schon mal in Hamburg und kannte mich gut aus, was uns Zeit sparte.

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Schnallt euch jetzt an dieser Stelle lieber an, es folgt eine Bilderflut, unterbrochen mit kurzen Beschreibungen. Alle Mann an Board! Den ersten Tag lasse ich mehr oder weniger aus. Da sind wir erstmal angekommen, haben uns etwas orientiert und sind über den Jungferstieg marschiert. Auf dem Weg zum Hotel haben wir noch eine Currywurst bei verdrückt, um uns dann für den Abend kurz frisch zu machen. Das Vorhaben nun lautete wieder ab an die Landungsbrücken! Hier gab es erstmal noch ein Krabbenbrötchen und einen Abstecher zur Haifischbar. Dann packte uns der Hunger und der Weg führte uns zu Hate Harry. Diese Ziegenkäsepizza hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. So so so lecker! Den Abschluss des ersten Tages haben wir mit einem Bier im Astrabiergarten an den Landungsbrücken vollzogen. Proooschd auf Mama!

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Speicherstadt

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Ganz früh am Morgen waren wir dann schon wieder begeistert auf den Beinen und wollten über die Hafen City, das Terminal 1 und den Marco Polo Tower in die Speicherstadt laufen. Unser Ziel war das Hamburg Dungeon. Das lohnt sich total! Kleiner Tipp, online sind die Tickets günstiger und unter der Woche muss man nicht anstehen und hat das Glück mit sehr ängstlichen Schülern durch das Dungeon zu laufen. Ein riesen Spaß! Hingehen! Gegessen haben wir dann im Lieblingsplatz um anschließend frisch gestärkt auf ein Boot bei den die Landungsbrücken zu steigen. Ihr wisst was jetzt kommt?

Hafenrundfahrt

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Zur Hafenrundfahrt sage ich, macht das auf jeden Fall! Es ist so ein unglaublicher Anblick, wenn man durch diesen riesigen Hafen schippert und auch noch kurz am Elbstrand vorbei schauen kann. Wir waren zu unserem Glück von lauter Schwaben umzingelt. Ich war froh, als ich die nicht mehr im Ohr hatte aber umso begeisterter von den Containerschiffen. Wir hatten uns übrigens die Hamburg Card gekauft. Mit der konnten wir kostenlos die Öffentlichen benutzen und hatten viele Rabatte für Eintritte dabei. Lohnt sich, wenn man wirklich viel besuchen und anschauen möchte.

Alter Elbtunnel

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Wir schönen uns auch wirklich nicht, nein, direkt runter vom Schiff und ab unter die Elbe. Ein kleiner Spaziergang unter Wasser tut schon gut und vom gegenüberliegenden Ufer hat man einen genialen Ausblick auf die Landungsbrücken. Dann kam der Hunger!

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Ich sag euch, in diesem Schanzenviertel würde ich sofort einziehen, dort gibt es sogar Kumpir! Nach einem Bier in Oma’s Apotheke haben wir es uns mit Limo und Mate gemütlich gemacht und gefuttert. Anschließend ging es direkt ins Bettchen…müüüdeeee

Der Michel

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Genau auf den wollte meine Mama unbedingt hoch. Die Hauptkirche Sankt Michaelis war die große Erinnerung von vor ganz vielen Jahren, da war Sie als junge Frau in Hamburg. Der Michel wollte also bestiegen werden und der Blick von dort oben auf Hamburg ist super! Wir sind mit dem Fahrstuhl gefahren bääätsch!

Das Schanzenviertel

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Ich hatte das Cafe Herr Max als heißen Tipp bekommen und Zucker war nach der anstrengenden Fahrstuhlfahrt genau, was mein Körper wollte! Danach sind wir noch kreuz und quer durch die Schanze spaziert. Mama hat mich dann auf die Rote Flora aufmerksam gemacht. An der bin ich planlos vorbei gelaufen, ist ja auch komplett hinter Gerüsten versteckt! Das die Rote Flora geräumt wurde habe ich mal mitbekommen, kann mir jemand sagen, was jetzt damit passiert? Dann hatten wir auch irgendwann wieder Hunger. Wenn schon, denn schon! Exotisch und zu Experimenten aufgelegt suchten wir uns einen Platz im Balutschistan, einem Pakistanischen Restaurant. Es war so unglaublich lecker! Anschließend haben wir uns im Planten un Blomen etwas erholt. Chillen am Teich mit Enten und so, voll Großstadt! Neue Kräfte mussten her, wir wollten shoppen gehen.

Karoviertel

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Verliebt habe ich mich definitiv ins Karoviertel mit seinen Straßen. Wundervoll! Viele tolle kleine Läden und an jeder Ecke bunte Streetart, die mein Herz höher hüpfen ließ. Man das gefällt mir schon sau gut hier! Und es lässt sich hier so herrlich bummeln und shoppen. Im Goldig wurden Mama und ich fündig. Für mich durfte es ein Beutel sein, der meinen Look von Bitch Please! I’m Batman zu einem kleinen Highlight gemacht hat. Nicht aus dem Karo- aber aus dem Schnanzenviertel ist übrigens die Papierfliegerkette von dem Look. Den Namen von dem Laden habe ich leider vergessen.

Strand Pauli

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Wie schon am Abend zuvor wurde auch an diesem Tag das Strand Pauli zu unserer letzten Station vor dem Hotel und unserem Bett. Jetzt waren wir schon am letzten Tag angekommen und die Trennung von Hamburg viel uns Beiden schwer. Mama wollte zwar das Tanzbein schwingen, aber ich wusste nicht so Recht wohin. Auf dem Weg zu U-Bahn bemerkten wir Musik aus dem Astrabiergarten an den Landungsbrücken. Also haben wir uns dort noch ein paar Bierchen gegönnt und Mama zu liebe habe ich Last Christmas im Juni mitgesungen. So gegen 24 Uhr musste der DJ dann zur nächsten Party weiter. Wir tranken unser Bier aus und machten uns müde, aber sehr glücklich auf den Weg ins Hotel.

miscellaneous

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Wir haben ja noch viel mehr gemacht! Und nicht nur dieser Blumentopf in der Hafen City ist mir dabei vor die Kamera gehüpft. Mal im Ernst, was denkt sich Monki bitte bei diesem Spiegelkabinett? Was ich bei unserem Besuch alles nicht fotografiert habe, will ich der Vollständigkeit halber kurz aufzählen: Die Hafen City, die Alsterrundfahrt, den Jungfernstieg, die Elbstraße, das Mutterland, mein Franzbrötchen, die Haifischbar und Jim Block. Entweder war das Wetter zu schlecht, ich habe es 2011 schon fotografiert oder so gar keine Lust die Kamera auszupacken. Manche Erinnerungen kann man sich auch mal merken und wenn nicht, dann habe ich einen guten Grund, wiederzukommen!

Alles in allem hatten wir ein volles Programm aber ließen uns viel Zeit, haben Pausen gemacht und uns schön durch Hamburg gefuttert. Danke für Sonne und Wind!

Etwas stressig wurde es wirklich nur am Abreisetag. Im Hotel hätten wir unser Gepäck stehen lassen können, leider in einem unverschlossenen Raum. Dieser befand sich ca. 7 Stufen höher als die Rezeption, aber da diese dann auch mal gerne für eine Zigarettenpause unbeobachtet war, hätte mal locker einer in den Raum gehen und die Koffer durchschauen können. Wir haben uns dann dafür entschieden, 5 Euro zu investieren und unsere Koffer bei der Deutschen Bahn abzugeben. Wir sind genau deswegen auch zum Glück eine halbe Stunde vor der Zugfahrt am Bahnhof gewesen und konnten somit mit etwas Puffer die Späße der Deutschen Bahn mitmachen. Mal einfach die Wagen in der anderen Reihenfolge anhängen rockt ganz gewaltig. Also durften wir im Ergebnis einmal den kompletten Bahnsteig runter laufen, um uns dann mit vielen verwirrten Menschen in unser Abteil vorzuschlagen. Unsere Plätze waren dann auch noch besetzt aber wenn mich eins die Jahre der Pendelei mit dem Zug gelehrt haben, Reserviert ist Reserviert, du kannst lesen, also tschöööööö mein Platz! Bei 5 Stunden kenne ich da echt kein Mitleid. Wir waren dann glücklich im Zug und auch ziemlich platt. Hamburg haben wir ganz gut auseinander genommen und so dösten wir die meiste Zeit, bis es endlich hieß, nächster Halt, Karlsruhe Hauptbahnhof!

Liebt Ihr Hamburg auch?
Was hätten wir dort noch unternehmen sollen?

10 Kommentare

  1. Cohoool! Ich bin jedes Jahr mindestens einmal in Hamburg, meistens mit meiner Mutti. Wo ich immer bin, ist im Messmer Momentum in der Hafencity und in den diversen Tee- und Kaffeekontoren. Außerdem auf dem Isemarkt, da habe ich mir auch mal nen süßen Plüschmops gekauft, der heißt übrigens Ole-Sven und auch die Gegend drumherum ist so schön. Bei Mutterland gab es leckere Stullen. Lange Reihe gehen wir immer in die schönen Wohnläden, ach und einen Teeladen gibt es da auch: t.lovers (roségoldene Verpackungen!). Letztens haben wir endlich auch das Treppenviertel in Blankenese und den Strand bei Övelgönne geschafft. Das Schanzenviertel erinnert mich immer etwas an Berlin. Dort gibt es den tollen Laden Wohngeschwister, die mussten jetzt wegen der Miete allerdings umziehen. Danke für den Café Tipp Herr Max, das kenne ich noch nicht.

    Liebste Grüße
    Stephie

    • Wir haben echt noch ein paar offene To Do’s und das ist gut so. Einen Grund braucht man ja immer, um nach Hamburg zu kommen 😉

  2. Als ich das erstemal eine Freundin in Hamburg besuchte, verliebte ich mich sofort in diese Stadt. Und das ist bis heute so, nur leider schaffe ich es nicht mehr so oft nach HH wie früher. Überlege mir aber, ob ich Silvestern nicht in Hamburg verbringen möchte ? Du hast tolle Bilder gemacht. LG

  3. Ich war letztes Jahr auch in Hamburg und du hast recht, diese Stadt kann man nur mit Lob überschütten. Obwohl es bei mir gefühlt Dienstag komplette Woche durch geregnet hat, habe ich so viel wie möglich zu Fuß erkundet. Ich liebe es in Städten einfach mal da in eine Straße ab zu biegen, die mir gerade gefällt und man weiß ja nie, was man dort vielleicht entdeckt was den anderen Touristen vorenthalten bleibt ;D
    Die Bilder sind richtig schön! Da bekomme ich gleich Lust auch mal wieder in den Norden zu fahren 😉

    Liebe Grüße.(:

  4. So – wie von dir empfohlen hab‘ ich nun nochmal ganz genau all deine Tipps studiert und notiert und frage mich nun vor allem, wie viel man in drei Tage quetschen kann. Wir werden sehen! Danke für diesen „ansprechenden Post“!

    • Danke für das tolle Feedback! Freut mich sehr, wenn du jetzt noch mehr Laune hast. Mama und ich waren wirklich früh auf den Beinen und haben fleißig den Tag bis in den Abend genutzt. Ist kein Muss aber es war auch nicht sehr anstrengend. Ganz im Gegenteil. Bin auf deinen Bericht sehr gespannt und lass mich gerne wissen, wie du meine Tipps dann für dich / euch gefunden hast!

  5. Wau… du hast unsere Zeit in Hamburg super beschrieben. Habe mich gerade mit einem weinenden Auge daran erinnert. Danke dass ich das alles mit dir erleben durfte. In liebe deine Mama

    • Hallo Mama! Schööööön, dass dir der Beitrag so gut gefallen hat! War so eine tolle Zeit, die musste ich einfach für uns festhalten <3

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