Rosenmontag und Erinnerungen

Heute startet meine letzte Faschingsrunde und ich bin leicht traurig. Den Rosenmontag verbringe ich mit meinem Freund und seinen Leuten in Graben auf dem Umzug und anschließend dann in die Halle beim gemütlichen tanzen und trinken. Das wird auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. In der Gegend ist Schlumpeln angesagt. Ein schicker Pelzmantel, meiner in Leooptik, viel schwarze Schminke und Tonnen von Trockenfarbe et voilà fertig ist ein Schlumpel! Vor drei Jahren habe ich mich verliebt und bin total Fan von dem Treiben. Bei uns in der Pfalz geht es schon gesitteter zu, naja, eigentlich nur sauberer und um meinen Freund zu zitieren: „Hier fehlt nur die Trockenfarbe, dann ist es wie bei uns“

Der Rosenmontag war für mich schon immer ein ganz besonderer Faschingstag. Mama hat früher immer Grumbeeresupp (auf deutsch: Kartoffelsuppe) und Faschingsküchle (Berliner ohne Füllung) gemacht und dann haben wir zusammen den Rosenmontagszug im Fernsehr angeschaut. Zucker und Grumbeere, eine Tolle Mischung!

Meine Eltern sind durch meine Schwester jetzt aber schon seid ein paar Jahren im Karnevalsverein tätig und somit am Rosenmontag entweder unterwegs oder am ausnüchtern vom Vortag. Somit ist diese Tradition leider gestorben. Ich feiere die neuen dafür umso mehr!