New York City – Travel Diary #2

Heute möchte ich euch wieder mit nach New York nehmen! Auf eine kleine Insel mit einer Stadt die einfach nicht schlafen will. Nachdem ich euch ein paar allgemeine Informationen und die ersten Tage in New York in meinem Travel Diary #1 gezeigt habe kommen jetzt noch ein paar echte Highlights! Ich rate euch erneut zu einem Kaffee. Stilecht von Starbucks, einer echten Rettungsinseln im Trubel der Stadt mit Koffein, Wlan und Toiletten wo sich nicht nur Touristen sondern auch die Einheimischen für die langen Tage stärken.

Harte Fakten:

  • Rote Fußgängerampeln werden von den Einheimischen ignoriert
  • TripAdvisor und immer wieder TripAdvisor
  • Mit LinkNYC hat man eigentlich immer Wlan
  • Über Google könnt ihr eure Kilometer Fußweg auswerten
  • Starbucks ist mit Kaffee, Strom, Wlan und Toiletten der perfekte Rastplatz
  • Fast jede größere Kreuzung wird von einem Polizisten geregelt
  • Wasser ist unglaublich teuer im Vergleich mit deutschen Preisen
  • Frisches Essen wie Obst auch sehr teuer
  • Fast Food erhält man überall zu jeder Uhrzeit günstig
  • Wallgreens ist überall und hat alles
  • Zigaretten können bis zu 16 USD kosten
  • Für einen Abstecher ins Jersey Gardens an den Feierabendverkehr denken
  • Beim Metropolitan Museum of Art bezahlt nur so viel Eintritt, wie man will
  • Am Freitag Abend ist der Eintritt im MoMa kostenlos
  • Mit der Staten Island Ferry kann man die Statue of Liberty sehen
  • Sonderbestellungen beim Deli sind ganz normal
  • Jeder nimmt Rücksicht auf Fotografen

Samstag, 10.12.2016

Starbucks – Top of the Rock – Williamsburg – Captain America und Hugry Man – Wall Street
9/11 Memorial – Battery Park – Macy’s – Time Square – Shoppen – Quarter Pounder mit Käse
Chelsea Market – Very Fresh Noddles – Magnete

Früh waren wir auch heute auf den Beinen, Jetlag sei Dank mag man manchmal sagen. Nach einem weiteren Frühstück bei Starbucks besuchten wir Top of the Rock mit unserem New York City Explorer Pass. Die Stadt erwachte langsam und wir konnten entspannt unseren Blick schweifen lassen. Die Orientierung fällt um einiges leichter, wenn man mal ganz oben war und sich merken kann, wo Downtown, Uptown, die West und die East Side liegen. Der Rest ist dann ein Kinderspiel. Mit der Subway ging es rüber nach Williamsburg. Über den Polnischen Teil arbeiteten wir uns zur Bedford Avenue vor. Hier schlägt das Herz von Williamsburg mit vielen Restaurants, Streetart, Delis und Shops. Eigentlich kann man hier schon einen ganzen Tag verbringen und hat nicht alles gesehen. Nach einem Captain America und Hugry Man Sandwich fühlten wir uns gestärkt für die Wall Street. Hier waren viele Touristen unterwegs und so waren sowohl der Stier als auch das 9/11 Memorial total überlaufen. Wir schlenderten noch über den Battery Park und beobachteten die Fähren zur Liberty Island. Diese hatten wir bei unserer Hafenrundfahrt bereits aus der Nähe gesehen. Wer Lust hat, kann direkt vom Battery Park mit der Fähre übersetzten und sich sowohl Liberty Island als auch Ellis Island anschauen. Auch hier würde ich euch empfehlen gleich morgens zu starten. Es ist einfach eine der Touristenattraktionen. Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg nach Uptown. Irgendwie stolpert man immer in einen Macy’s und rennt über den Time Square. Gefreut habe ich mich über den Urban Outfitters und schlenderte seelig durch den Shop. Am Ende kaufte ich mir jedoch einen Pullover bei American Eagle und wärmende Kleidung bei Uniqlo. Jetzt wurde es Zeit für meinen ersten Besuch bei Mc Donalds und einen Quarter Pounder mit Käse. Danach wollten wir erstmal die Füße hochlegen im Hostel um dann erneut den Chelsea Market anzusteuern. Ich wollte unbedingt bei Very Fresh Noddles essen, was sich als goldrichtig erwiesen hat! Frisch gemachte Nudeln in einer reichhaltigen Rinderbrühe. Danke noch einmal an Nadine für den Tipp! Die Perfekte Stärkung nach einem anstrengenden Tag. Zum Abschluss sind wir noch durch den Artists & Fleas geschlendert und haben uns die Stände angeschaut. Ich wurde fündig und habe gleich ein paar Magnete mit Fotografien von New York als Souvenir für Kollegen und Freunde gekauft.

Sonntag, 11.12.2016

Chelsea Market – China Town- Little Italy – Eileen’s Cheesecake – SoHo – Flatiron Building
2 Bros. Pizza – Time Square – Chelsea Market – Chillen im Hostel

Für Sonntag Morgen Stand erneut Chelsea Market auf dem Plan, da ich bei Chalait unbedingt eine Matcha Bowl zum Frühstück wollte. Eine gute Wahl! Hier habe ich dann auch gleich die Postkarten für Familie und Freunde fertig gemacht. Anschließend sind wir nach China Town gefahren und haben uns umgesehen. Little Italy liegt direkt daneben und so haben wir beides verbunden. Auf den Straßen war noch nicht viel los und nur wenige Touristen auszumachen. Wir beobachteten die Menschen und staunten über die Auslagen. Natürlich wollten wir beide auch einen Cheesecake in New York essen und haben mit Eileen’s Cheesecake einen Volltreffer gelandet. Gefunden wie alles andere auch über TripAdvisor und so konnten wir noch einmal einen Abstecher in SoHo einlegen während dieser Stadtteil langsam wach geworden ist. Zu einem der schönsten Gebäude zählt das Flatiron Building. Die Architektur und die geringe Grundfläche, auf der es steht sind es Wert einige Minuten länger stehen zu blieben. Hier laufen die 5th Avenue und der Broadway sehr nah zusammen und wir nahmen uns richtig Zeit und den Trubel der Straßen aus der Entfernung angeschaut. Für den kleinen Zwischenhunger ging es wieder zu 2 Bros. Pizza und anschließend zum bummeln auf den Time Square. Wir waren ziemlich platt an diesem Tag und wollten nur noch ein frühes Abendessen und dann zum Chillen in unser Stockbett. Mit der Subway fuhren wir erneut zum Chelsea Market und suchten uns ein passendes Abendessen. Für den Freund gab es LOS TACOS No.1 und ich freute mich über eine Rice Bowl mit viel Gemüse bei Num Pang. Im Buchladen kaufte ich noch ein Geschenk für Anna und dann ging es zurück zum Hostel. Big Bang schauen und früh schlafen gehen. Wir waren wirklich hundemüde.

Montag, 12.12.2016

Five Guys – The Tour Stadtrundfahrt – Bergdorf – Tiffany – 5th Avenue
Hell’s Kitchen – Schack Schack – Public Library – Obst und Cheesecake bei Wallgreens

Am Montag begann unser vorletzter Tag und wir hatten eigentlich nur ein Vorhaben und ein paar Wanna Do’s. Wir starteten nach dem Kaffee ziemlich entspannt und deutlich später als sonst in die Stadt. Der Freund probierte seinen ersten Five Guys und wir warteten auf den Beginn unserer Stadtrundfahrt. Wir hatten aus Versehen nicht The Tour sondern The Ride erwischt, was sich aber mit unserem New York City Explorer Pass preislich noch mehr gelohnt hat. So wurde die Rundfahrt zwar informativ aber auch durch allerlei Streetperformance zu einem besonderen Erlebnis. Ein Weihnachtsmann der einen Breakdance auf der Straße einlegt? Ein rappender Tiny Tim? Kann man machen! Für uns war es aber schon etwas zu viel des Guten. Es war also Klasse, als wir endlich aus dem Bus aussteigen konnten. Was will jedes Mädchen in NY? Shoppen! Und das bei den Großen! Der Geldbeutel spielt da zwar nicht mit aber Schauen kostet ja nichts. Wir waren selbst leicht überrascht, dass wir ohne weiteres bei Bergdorf und Tiffany reinlaufen und schauen konnten. So bummelten wir die 5th Avenue runter um dann wieder nach Hell’s Kitchen für ein spätes Mittagessen bei Schack Schack halt zu machen. Ich bezahlte grundsätzlich mit Visa Karte und konnte die kurze Schlange bei Schack Schack nehmen. Wer steht den bitte freiwillig so lange für einen Burger an? Den ich nicht mal so gut fand. Eigentlich die falsche Entscheidung den in in Hell’s Kitchen kann man sich rund um die Welt essen. Der Bereich zwischen der 8th Avenue und dem Hudson River umfasst die 34. Straße bis hin zur 57. Straße. Egal ob Imbiss, Restaurant oder Sternerestaurant. Hier fehlt es an nichts! Den Abend verbrachten wir spontan in der Public Library. Der Eintritt kostenlos und das ganze Gebäude sehr sehenswert. Diese Bücherregale sind so beeindruckend. Man läuft durch endlose Reihen voller alter Bücher, kann einen Blick in den Lesesaal werfen und den Studenten bei der Arbeit zuschauen. Beim Verlassen muss man seine Tasche zeigen den die Bücher dürfen die Public Library nicht verlassen. Ein kleiner Traum ging hier für mich in Erfüllung. Auf dem Heimweg holten wir uns wieder Obst und einen Cheesecake bei Wallgreens. Grundsätzlich merke ich mir immer die Wallgreens oder CVS in der Stadt. Hier bekommt man alles von der Vogue über Wasser bis hin zum Sandwich und das vergleichsweise günstig! Eine Literflasche Wasser kostet knapp 2 Dollar, das ist ein Wort!

Dienstag, 13.12.2016

Central Park – Metropolitan Museum of Art – Guggenheim – Upper East Side
Subway Rush Hour – Museum of Modern Arts – Five Guys – Abflug

Unser letzter Tag stand an und wir waren unsere Travelliste wirklich doppelt und dreifach abgearbeitet. Jeden Abend im Hotel hatte ich die Erlebnisse des Tages festgehalten und den Plan für die kommenden zwei Tage ausgearbeitet. Man muss ja auch das Wetter beachten. Dank dem New York City Explorer Pass haben wir reichlich gespart und es gibt so vieles umsonst zu entdecken. Den Vormittag begannen wir mit einem Spaziergang durch den Central Park, bei dem wir in ein professionelles Fashion Shooting stolperten, vorbei am Metropolitan Museum of Art bis hoch zum Guggenheim. In keinem der beiden Museen bin ich bisher gewesen und das ist echt schade. Neugierig schauten wir uns auch noch die Straßen der Upper East Side mit ihren Vordächern, den Concierge und den vielen Baustellen an. Hier wohnen also Blair uns Serena? Die Gossip Girl Tour kann man übrigens auch buchen und wir waren kurz davor, uns anzumelden. Immerhin wohnten wir nur um die Ecke vom Empire Hotel. In der Subway erwischten wir die Rush Hour, was ebenfalls ein unvergessliches Erlebnis wurde. Eng gedrängt ging es in Richtung Downtown zum MoMa. Wir lösten damit die letzte Attraktionen unseres New York City Explorer Pass ein. Ziemlich alleine Stöberten wir am Vormittag durch alle Etagen und stellten fest, Kunst ist nicht für jeden gleich Kunst. Ich hatte im MoMa bereits vor 6 Jahren richtig tolle Ausstellungen über Fotografie und Architektur gesehen, welche mir deutlich besser gefallen haben als die aktuellen. Das ist aber Geschmackssache. Für unser Mittagessen zog es uns erneut zu Five Guys, die meiner Meinung nach verdammt leckere Burger anbieten. Auf dem Weg zum Time Square liefen wir per Zufall über die 47th Street oder besser die „Diamond Avneue“. Der Name ist Programm. Ich habe in meinem Leben nur wenige Diamanten gesehen und hier waren es Berge! Ganze Eimer standen in den Schaufenstern, unfassbar! Am Time Square setzten wir uns auf die knallroten Treppen, genossen ein paar Sonnenstrahlen und ließen den Trubel noch etwas auf uns wirken. Nun wurde es langsam aber sicher Zeit unsere Koffer aus dem Hostel zu holen und uns auf den Weg zum Flughafen zu machen. Wir haben für die Subway ungefähr eine Stunde Zeit eingeplant. Mit dem AirTrain ging es direkt zum Terminal. Wir checkten ein, kamen sehr zügig durch die Sicherheitskontrolle und mussten dann unglaublich lange warten. Ich kaufte mir von meinem restlichen Shoppinggeld noch einen Lippenstift bei Mac und wir fuhren auf dem Rollband durch den kompletten Flughafen um die Zeit totzuschlagen. Der Flug mit Singapore Airlines war erneut angenehme und ich schaute viele Filme. Leider konnte ich nicht schlafen und war daher fix und alle, als wir am Auto angekommen sind. Der Freund übernahm die Heimfahrt und wir fielen beide gegen 14 Uhr erschöpft in unser Bett. Was ein Trip und Hallo Jetlag!

Wir hatten eine wundervolle Woche in New York und ganz viel Zeit um uns in der Stadt zu bewegen. Für jeden Tag hatten wir einen groben Plan und konnten spontan noch die Stadt erkunden. Dennoch haben wir einiges nicht geschafft und das ist gut so. Für unseren nächsten Besuch würden wir uns den Frühling oder den Spätsommer aussuchen, wenn es nicht mehr so heiß ist. Wer New York noch nicht gesehen hat, der sollte das dringend ändern! Keine Stadt ist so vielseitig, so überraschend, so anstrengend und wunderschön. Eigentlich gibt es alles und davon viel zu viel. Man ist irgendwie nie alleine, geht unter in dem Trubel der Stadt und kann sich einfach treiben lassen. Auch wenn einen die Straßenverkäufer und der Geruch von Hot Dogs recht schnell nerven so kann man sich auch bewusst abseits der klassischen Touristenorte bewegen. SoHo hat mich verzaubert und in Brooklyn gibt es noch viel zu entdecken. Bei meinem ersten Besuch war ich knapp vier Tage in der Stadt, was ausreichend war um die klassischen Sightseeings abzulaufen. Jetzt hatten wir ganze sieben Tage und konnten uns wirklich auch einmal verlieren. Wir sind viel Subway gefahren und waren von früh morgens bis spät abends unterwegs und das immer mit einem sicheren Gefühl. New York ist sauber, in der Luft liegt gerne der Duft von Gras und man tritt vielen Touristen auf die Füße aber es gibt dann auch die Ecken, bei denen man sich inmitten der Stille bewegen kann. Ich glaube euch gut mitgenommen zu haben und bin jetzt wirklich happy!

5 Kommentare

  1. Ich flieg nächste Woche und bin schon so aufgeregt 😀 Freu mich riesig, dass der Traum nach NY endlich in Erfüllung geht!

    Deine Bilder sind richtig toll 🙂 Ich bin am meisten gespannt, was mich da so alles fotografisch erwartet!

    • Kann ich mitfühlen! Mein erstes mal in NY war so überwältigend! Beim zweiten Mal dachte ich „jo, läuft“ aber dennoch, wieder der Wahnsinn! Du wirst sicher unendlich viele grandiose Fotos machen. Allein weil die Stadt schon so viele tolle Gebäude liefert und dann noch die Menschen und die tausend Details auf der Straße!!! Bin sehr gespannt, wie es dir gefällt und hoffe auf einen ausführlichen Bericht 🙂

  2. Mega geile Aufnahmen von New York! Und auch super Tipps die Du gibst..werde die gleich mal meiner Freundin zukommen lassen, sie fliegt auch im Sommer nach New York 😀

    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog 🙂

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