Fasching ist nur einmal im Jahr!

Und das ist in vieler Hinsicht gut! Menschen, die kein Fasching mögen, die sind mehr als froh, wenn der Quatsch vorbei ist. Ich für meinen Fall liebe die bunten Tage, bin aber auch ziemlich froh, dass nach einer Woche wieder Alltag einkehrt. Wir sind nun schon im dritten Jahr wieder auf den Umzügen mit einem Wagen dabei und das zehrt schon gut an den Kräften! Die Truppe besteht aus trinkfesten Handballern und es ist immer wieder ein richtiges Erlebnis. Was Alkohol angeht reiße ich mich aber auch ziemlich zusammen. Man wird älter und der Kater irgendwie immer schlimmer. Da hilft kein Hausmittel und ich will gar nicht erst mit einem Eimer neben dem Bett schlafen gehen. Also schraube ich die Trinklust etwas nach unten und frühstücke ausgiebig bevor das erste Bier aufgemacht wird. Heute ist Aschermittwoch und da fühle ich mich trotz allem ziemlich platt. Nebenher lasse ich die Wäsche laufen, trinke Wasser und mache meinen Körper wieder mit Vitaminen vertraut. Eine Faschingswoche mit den Härschsäck und der Neuauflage als Säck in the City liegt nun hinter unserer bunten Truppe. Begonnen hatte es mit einem Geburtstag! Die Faschingstruppe feierte den Alten Sack der Säcke und das war schon ein guter Ausblick auf das, was sich ab Samstag als Tagesprogramm abspielen wird.

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Buttons Sammeln oder alte Abzeichen ausgraben

Samstag morgen war um 10 Uhr Treffpunkt um mit einem Reisebus unserem Wagen nach Hockenheim hinterher zu fahren. Sicherheit geht vor! Die Busfahrt wurde mit Bierchen und Musik zur Einstimmung bestens verwendet. Für unseren ersten Tag wollte die Sonne uns richtig verwöhnen und wir fuhren bei Kaiserwetter die Strecke ab. Am meisten freue ich mich hier immer auf die Zeit nach dem Umzug, wenn sich die Wägen treffen und man sich Hallo sagen geht. Da wird die Musik noch mal aufgedreht und die letzten Biere verteilt.

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Der Sonntag in Karlsdorf war eine Abwechslung und der Treffpunkt wurde zu meinem Glück immer wieder nach hinten verschoben. Den Schlaf hatte ich verdammt nötig! Eine Zugfahrt, die ist lustig! Heute durfte uns die Bahn zum Umzug bringen. Bei der Aufstellung waren wir noch etwas skeptisch ob die Menschen wirklich zum Fasching hier sind und uns das Wetter nicht einen Strich durch die Rechnung macht. Alles unbegründet! Der Zug setzte sich in Bewegung und die Laune war von Anfang bis Ende richtig gut. Die Karlsdörfer können feiern und ich habe ein paar bekannte Nasen getroffen, was mich sehr gefreut hat! Das es neben Wurschdweck auch Steakweck gab fand ich klasse und hätte mich fast ins Glühweinfass geworfen. Die Heimfahrt verlief dann etwas spannend, da wir zwei Mädels die Abfahrt vom Wagen verpasst hatten und dann die Beine in die Hand nehmen mussten. Danke, dass die Säcke keinen zurück lassen!

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Die Ina und der Lumpensack

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Der Wagen war lange nicht so sauber

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wurschdweck

Viele viele Wurschdweck

Montags ist immer für alle Heimspiel. Da wird im eigenen Ort gefeiert und die Wege sind kurz. Ich freue mich immer wieder die Leute von meinem Tennisverein zu treffen und nach dem Umzug auf dem Festplatz noch ein wenig Zeit mit Quatschen zu verbringen. Leider war das Wetter wirklich stärker und so wurde aus Sicherheitsgründen der Umzug abgesagt. Das war zwar Schade aber ich kann es vollkommen verstehen! So wurden im Hof die Havanna Flaschen geköpft und mit einem privaten Busfahrer der Weg zur Halle angetreten. Dort standen wir dann fast im Regen und entschieden uns recht schnell, dass das hier nichts werden kann. Zu meiner Freude durfte ich zusammen mit den Grabener Schlumpel zurück fahren und dabei den schlechtesten Weißherbstschorle meines Lebens probieren.

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Die Abende endeten eigentlich immer im Klub. Insider, sorry. Eine Kneipe, wie jedes Dorf sie einfach haben muss! Mit einer durchschnittlichen Lynchburg Lemonade und einem so heftigen Kneipengeruch, dass selbst Febreze am nächsten Morgen nichts mehr retten kann.

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Die Stimme der Säcke bei der Arbeit

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Wieder bleibt mir nur zu sagen „Danke ihr Säcke!“ Es ist immer wieder eine Freude mit euch zu feiern. Die Unkaputtbaren, ewig gutgelaunten Menschen, die sich sogar aus dem Bett holen lassen um dann bis in die späten Abendstunden den Klub abzufackeln. Später wird das Chaos beseitigt und ich bin gespannt, welches Motto wir uns jetzt aussuchen.

 

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