Ahoi Ahoi Ahoi Herr Kapitän

Meine Qualitäten als Kapitän sind noch nicht wirklich soweit ausgebildet, dass man mich alleine in See stechen lassen kann. Bisher war ich an Bord eher der Vorschoter, wenn wir mit Papa und unserem Katamaran über das Wasser geflogen sind. Einmal durfte ich bei einem klassischen Einmaster das Ruder übernehmen und so schnell konnte man gar nicht schauen, hatte mein Papa den Mast am Kopf und ging fast über Board. Ich beschränkte mich dann doch lieber aufs Surfen und musste leider erkennen, dass ich für die Halse nicht geübt genug war und somit bei kräftigem Wind ans Ufer verbannt wurde. Viel wohler fühle ich mich sowieso unter Wasser und erfreute mich an diversen Tauchgängen vom heimischen Baggersee bis hin zum Roten Meer mit seiner bunten Unterwasserwelt, Haien und diversen bunten Fischen. Richtig spannend finde ich den neuen Trend Stand Up Paddling, was ich unbedingt einmal testen möchte! Königsklasse ist dann Yoga auf einem Surfbrett, was ich mir sau witzig aber auch echt anstrengend vorstelle.

Shorts – H&M || Shirt – Zara || Schuhe – Vans

Mein Element ist auf jeden Fall das Wasser und ich habe innerlich so eine Sehnsucht nach Meer, Schwimmen und Tauchen. Sobald ich Salz in der Luft rieche und wir uns der Küste nähern hüpft mein Herz und ein Freudenschrei bleibt nicht aus, sobald ich das blaue Nass unter der Sonne glitzern sehe. Mein Mann hat das schon diverse Mal miterlebt und achtet schon im Flieger darauf, dass ich so früh wie möglich das Meer sehen kann. Verrückt, denn so richtig ins Meer schwimmen zu gehen traue ich mich gar nicht, sondern bleibe immer bis zum Bauchnabel stehen und plansche dann etwas vor mich hin. Der Respekt vor den Strömungen ist zu hoch und ich schwimme einfach zu selten, weshalb ich meine Kräfte nicht abschätzen kann und fröhlich zwischen den kleinen Wellen auf und ab hüpfe. Beim Tauchen hingegen hat mir das nie etwas ausgemacht, was eigentlich gänzlich verrückt ist. Immerhin waren wir im offenen Meer und auch gerne mal ein paar Meter tiefer, als das ein Auftauchen so ohne weiteres möglich wäre.

Ich bin schon von klein auf eine echte Wasserratte und Mama musste mich nicht nur einmal mit blauen Lippen aus dem Wasser zerren. Auch bei meinen Tattoos habe ich mich für nautische Motive, angefangen bei meinem Marine Mädchen auf dem Oberarm bis hin zu der Teetasse mit Papierschiffchen auf meinem Fußrücken, entschieden. Das ich ein Fan von maritimen Looks bin, Streifen bevorzuge und das gerne mit kirschrotem Nagellack kombiniere ist also kein Wunder. Als ich vor ein paar Jahren bei Zara dieses blaue Top mit dem Papierschiffchen Print entdeckt habe musste ich es auch sofort kaufen und trage es seither wirklich gerne und oft. Hier passt in meinen Augen auch mal die Qualität zum Preis und der Sommer kann eigentlich nicht lange genug dauern.

Natürlich möchte ich so schnell wie irgendwie möglich wieder ans Meer, leider gestaltet sich die Planung zur Zeit nicht ganz so einfach. Ich falle also zwischen Planungsfreude und -frust immer wieder hin und her. Warum ist den kein Meer direkt vor meiner Haustür?

1 Kommentare

  1. Meer <3 Das macht mich auch instant glücklich!
    und Wellen, nichts macht mich so glücklich wie Wellen, da kann es schon mal vorkommen, dass ich alleine im Wasser bin, weil es eigentlich viel zu kalt zum Baden ist.

    Aber das mit dem Respekt vor dem Meer verstehe ich nur zu gut, mir ist an Ufernähe auch viel wohler.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.